Ein stadtbekanntes Bistro, welches über Jahre mehr oder weniger erfolgreich war, bekam einen neuen Pächter, welcher beschloss das Konzept völlig zu ändern und mit den Traditionen zu brechen. Der Name wurde geändert und aus einem Bistrot wurde eine Tapasbar der besonderen Art, denn die Speisekarte steht unter dem Motto: von Eintopf bis Tapas, alles ist möglich. Gute Weine und die Qualität der Speisen stehen im Vordergrund.

Mein Konzept

Die Inneneinrichtung sollte in den Hintergrund treten, eine angenehme Atmosphäre herrschen, ohne zu aufdringlich zu sein und das Franz Ferdinand sollte sich von seinem Vorgänger deutlich unterscheiden. Das ehemalige Bistrot war eher in kühlen Tönen gehalten und so setzten wir auf warme Brauntöne. An der Aufteilung der Räumlichkeiten konnte nichts geändert werden, da es sich um ein sehr kleines Lokal handelte.

Das Budget war auch bei diesem Projekt wieder minimalistisch und so wurde die Bar weitestgehend durch eine neue Verkleidung verändert, doch der Fußboden musste von dessen terracottafarbenen Fliesen befreit werden, da er sonst das ganze Ambiente das ich schaffen wollte, gestört hätte. Wir ersetzten die Fliesen durch Keramik in Holzoptik, um eine gemütliche aber elegante Atmosphäre herzustellen.

Die schon vorhandenen Bänke wurden in einem dunklen Braunton neu bezogen, was die hellen Buchenholztische in den Vordergrund hob, denn das Essen und die Menschen am Tisch sollten die Hauptattraktion des Franz Ferdinand sein. Um das Thema österreichische Monarchie weiter zu führen, fertigte ich eine Plastik an, das natürlich Sissi heißt. Als Wanddekoration blieb ich Sissi natürlich treu. Die kleinen Bilderrahmen in einer Linie aufgehängt unterstreichen noch einmal die Schlichtheit der Raumdekoration.